Gesprächscafé mit geflüchteten Frauen und Buchlesung „We exist – we are here“ & „In our own words“

Gesprächscafé mit geflüchteten Frauen und Buchlesung „We exist – we are here“ & „In our own words“ | 26.02. | 14-18 Uhr | Lui20

+++ English version below +++

„Aber immer wieder gab es Widerstand und Solidarität. Immer schon gab es Menschen, die sich engagierten, die sich verbündeten, um zu kämpfen, zu sprechen und zu handeln gegen den Rassismus und damit sagten: Uns gibt es, wir sind hier.“ – Ayşe Güleç (Aktivistin für die Aufklärung der NSU-Morde)

Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil machen wir eine gemütliche Runde zum Erfahrungsaustausch mit geflüchteten Frauen aus dem sogenannten Ankerzentrum in Bamberg.
Im zweiten Teil liest Jennifer Kamau aus den Büchern „We exist – we are here“ & „In our own words“, die von International Women Space in Berlin konzipiert und herausgegeben wurden. Das Buch dokumentiert die Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen und Migrantinnen in Deutschland. Zusammen mit euch möchten wir uns über die Geschichten und Erfahrungen aus dem Buch und darüber hinaus austauschen.
Anschließend diskutieren wir offen über die politischen Vernetzungsmöglichkeiten von geflüchteten, migrantischen und weiß-deutschen Frauen*.
Bringt eure Kinder mit, wir bieten Kinderbetreuung an.

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Jennifer Kamau ist eine in Berlin lebende feministische Aktivistin und Forscherin. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des International Women Space (IWS), einer antirassistischen feministischen Gruppe von geflüchteten Frauen und Migrantinnen. Die Gruppe entstand während der Besetzung des Oranienplatzes und der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg. IWS fördert die Solidarität und Kooperation zwischen Migrantinnen, veröffentlicht Bücher, organisiert Kampagnen, Demonstrationen und Konferenzen zu den Themen Asylsuche und Migrantinnen. Zuletzt ko-organisierte das IWS die zweitägige Konferenz „Als ich nach Deutschland kam“ (2017), die die Erfahrungen von Frauen thematisierte, die als Gastarbeiterinnen nach Westdeutschland kamen, in Ostdeutschland als Vertragsarbeiterinnen tätig waren, als Migranteninnen und Geflüchtete im wiedervereinigten Deutschland lebten, oder als deutsche Frauen von Rassismus betroffen waren. Im November veröffentlichte der IWS, genau drei Jahre nach ihrem ersten Buch „IN UNSEREN EIGENEN WORTEN“(2015) ihre neuste Publikation „UNS GIBT ES, WIR SIND HIER“(2018).

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Café with refugee women and book reading from “We exist – we are here” & “In our own words” with Jennifer Kamau from the International Women Space Berlin

“But the was always resistance und solidarity. There were always people, who were became active, who became allies to fight, to talk and to act against racism and therefore said: We exist. We are here.” – Ayşe Güleç (activist for clarification of the NSU-murders)

This event consists of two parts. In the first part we get together with women from the so called Ankerzentrum in Bamberg to talk about their experiences in the camp.

In the second part Jennifer Kamau from the International Women Space Berlin (IWS) will make a book reading from “We exist – we are here” & “In our own words”. These books have been conceptualised and published by the IWS and document the lives and stories of refugee and migrant women in Germany. We want to exchange stories and experiences from and about the book and beyond.
Afterwards we want to discuss possibilities of political networking between refugee, migrant and white-german women*.
Bring your children, we offer childcare during the event.

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Jennifer Kamau is a feminist activist and a researcher, who lives in Berlin. She is one of the initiators of the International Women Space (IWS), which is an antiracist feminist group of refugee and migrant women. The group started during the occupation of the Oranienplatz and the Gerhart-Hauptmann-School in Berlin-Kreuzberg by refugees. IWS supports the solidarity and cooperation between migrant women, publishes books, organises campaigns, demonstrations and conferences about seeking asylum and migrant women. IWS coorganised lately the two-day-conference “As I came to Germany” (2017). The conference addressed the experiences of women, who came as guest laborer to West-Germany, who were employed as contract workers in East-Germany and lived as migrant and refugee women in the reunified Germany or German women, who have been racially discriminated against. IWS published last November, exactly three years later after “IN OUR OWN WORDS” (2015) its latest book “WE EXIST – WE ARE HERE” (2018).

Teil der diesjährigen Veranstaltungsreihe zum Frauen*kampftag vom 19.2.-8.3.19
Für weitere Veranstaltungen aus der Reihe: https://www.facebook.com/fktbamberg/ & https://frauenkampftagbamberg.wordpress.com/

Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Kurt Eisner Verein – Rosa Luxemburg Stiftung Bayern

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